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Toller meets Aussitoller. Bitte Bild anklicken.

 

Jaspers Bruder Joschka.

 

Fürchte dich nie, nie, niemals davor, das zu tun, was richtig ist, speziell dann, wenn das Wohl eines Menschen oder eines Tieres auf dem Spiel steht. Die Strafe der Gesellschaft ist nichts verglichen mit den Wunden, die wir unserer Seele zufügen, wenn wir wegschauen.

Martin Luther King,1963 

 

Michel (12 1/2 Wochen)

 

 

 

Guten Tag,

gerne würden wir auf unseren Seiten auch über die heile Welt der Rassehundezucht in monopolistisch aufgestellten Verbänden berichten, doch müssten wir Lügen, dass sich sämtliche Balken bögen. Wir haben uns dazu entschieden, bei der, wenn auch bitteren Wahrheit, die alle Züchter und Halter von Hunden angeht, zu bleiben. Wenn Sie auf das kleine, schwarze Foto in der rechten Spalte clicken, werden sie nur einige, wenige von den vielen Gründen finden, die uns dazu bewogen haben, zu meinen, unbedingt etwas tun zu müssen, doch gibt es derer leider noch viele, viele mehr. Gründe, vor denen von vielen Verantwortlichen und Funktionären, die Augen geschlossen werden. Probleme deren Existenz immer wieder abgestritten wird und Probleme für die Organisationen und deren Vorstände verantwortlich sind, die aber Ihre Verantwortung nur zu gerne an den kleinen, einzelnen Mitstreiter abwälzen. Mit der Hundezucht wird sehrviel Geld verdient und es werden viele Steuern gezahlt, wundert es uns da, dass sich, wenn überhaupt,  Dinge nur sehr schleppend ändern. Auch mit kranken Tieren und Tieren die immer und immer wieder ärztliche Behandlung benötigen, machen sich viele Menschen die Taschen voll. Es ist an der Zeit, etwas zu verändern und da es nicht gemeinsam geht, Veränderungen zu Gunsten der Tiere herbei zu führen, werden auch wir einer der vielen tausend Nadelstiche sein, die dafür Sorge tragen, dass sich etwas zum Wohle Aller verändert. Wenn sogar selbsternannte und aktive, sogenannte Tierschützer der Meinung sind, dass es nicht nötig sei, dafür Sorge zu tragen, dass wir wieder Hunde züchten, die wesentlich länger leben als sie es heute aus den verschiedensten  medizinischen und physiologischen  Gegebenheiten zu tun in der Lage wären und dabei gesund und agil bleiben auch wenn das bedeutet eine neue Rasse zu züchten, dann stellt sich uns die Frage was in den Köpfen dieser angeblichen tierschützerisch tätigen Fachleute vorgeht.

Was wir tun wollen, erfahren Sie auf diesen Seiten, wenn Sie aufmerksam lesen.


Hierzu ein herzliches Willkommen! 


Photo by Katharina Hödel Photographie

In einer kleinen Gemeinde sehr nahe an der wunderbaren und eindrucksvollen Metropole Berlin, lebe ich mit meiner Frau, zwei Hunden und einem sehr eigenwilligen Maine Coon Kater, in einem kleinen sehr alten Haus direkt am Wald. Seit vielen, vielen Jahren beschäftige ich mich mit Hunden und wir haben hier, in unserem kleinen Refugium, die perfekte Situation um mit Hunden wirklich zu leben und auch die Hunde sehr intensiv mit uns. Täglich sind wir in Brandenburgs Wäldern unterwegs, die "Jungs" haben sehr oft die Möglichkeit zu schwimmen und wir alle haben die Chance als Gruppe zusammenzuwachsen.

Der Bahnhof zu Berlin Spandau

Aber was nutzt die ganze Idylle, wenn die Hunde hier zwar wohlbehütet, aber fern der wirklichen Welt aufwachsen und leben?

Da mir ein auf irgendeinem Hundeplatz simuliertes Umwelt-training nicht ausreichend erscheint, ich aber den Anspruch habe, dass sich meine Hunde auch in einer riesengroßen Stadt wie Berlin sicher bewegen können, sind sie einfach immer dabei wenn unser Tagesablauf, der jeden Tag unterschiedlich ist, dies erlaubt. Bewusst gewählt leben wir in der Nähe einer Großstadt, denn das ist für uns der beste und effektivste Weg zufrieden zu sein.

Photo by Katharina Hödel Photographie

Auf der einen Seite das "fast" ländliche Leben, mit der Möglichkeit jeden Tag intensiv in der Natur unterwegs zu sein und mit den Hunden zu arbeiten aber auch auf der anderen Seite die vielen, vielen Möglichkeiten die eine Stadt zu bieten hat um auch dort wo Trubel, Hektik, Hast und Lärm zuhause sind, mit den Hunden zufrieden unterwegs zu sein. Für die Hunde die beste Möglichkeit, artgerecht aber eben auch umweltsicher und somit wirklich ganzheitlich zu leben und vor allem zu lernen und zu arbeiten. 

Jasper 1.5.2016

Wir werden auf dieser Seite  einige Erfahrungen, die wir mit Jasper vom Klostersee, unserem wundervollen Nova Scotia Duck Tolling Retriever auch kurz Toller genannt, machen, mit Ihnen teilen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen wunderbaren, jungen und kerngesunden Vertreter seiner Rasse, erstmals von den Mi´k maq Indianern in Kanada auf den (Zucht)weg gebracht und als wetterfest, sportlich und gelehrig bekannt, möglichst artgerecht und doch familiär aufzuziehen und Ihn ein hoffentlich langes Leben ganz eng zu begleiten. Mi´k maq bedeutet;  "die Familie" und ist nicht mit dem, aus dem Französischen stammenden, "Mic Mac" zu verwechseln, was Mischmasch, Machenschaft oder Mauschelei und Wirrwarr bedeutet und dem deutschen "Hick Hack" ähnlich ist.    

 

Jaspers Vater Lasko Juli 2015

Artgerechte Hundehaltung ist zwar gesetzlich definiert, jedoch meiner Meinung nach bei Weitem nicht ausreichend formuliert, geschweige denn durchgesetzt und sehr weit von unserer Definition von ganzheitlicher Hundehaltung und Hundezucht sowie ganzheiticher Hundeerziehung entfernt.  Auch wird das artgerechte Halten von Hunden durch geltende Gesetze und deren teilweise sehr kritisch zu sehende Umsetzung sehr erschwert. Hier empfehlen wir allen Interessierten die Veröffentlichungen von Hellmuth Wachtel z.B. Hundezucht 2000. Zur artgerechten Hundehaltung gehört für uns auch, dass wir uns wehement gegen die Kastration von gesunden Hunden aussprechen. Wir werden keine Hunde an Menschen geben die eine Kastration ohne medizinische Indikation beführworten.

Was will man mehr?
...alles was Hund braucht.

Unsere Hunde dürfen und durften schon immer, in erster Linie Hund sein.

Sie dürfen schwimmen, buddeln sich dreckig machen, laufen, tollen und spielen. Sie dürfen sich zurück ziehen und entspannen, sie dürfen sich entfalten im Zusammenleben mit uns. Jasper begleitet mich Tag für Tag überall hin. Es gibt Tage da muß er auch mal alleine bleiben. Was er bravorös meistert. Aber das wird alles auf den folgenden Seiten noch zu lesen sein.   

Pius einer von Jaspers Nachzuchten.

Da die Rasse Nova Scotia Duck tolling Retriever nicht, wie viele andere, über einen extrem großen Genpool verfügt, wir nach reiflicher Überlegung und vielen Kontakten mit Züchtern und Verbänden, zu der Entscheidung gekommen sind, nicht den Weg zu gehen, den so viele Tollerliebhaber, aus welchem Grund auch immer, gehen, haben wir uns für einen  Hund entschieden (und er sich für uns), der von sehr weit auseinander liegenden Linien abstammt. Ich entschied mich für Jasper, weil er eben nicht aus diesem eng gesteckten, aus meiner Sicht, sehr starck mit Ausschliesslichkeiten behafteten Umfeld mächtiger Verbände stammt. Auch wollten wir keinen übermotivierten, arbeitswütigen und unsicheren Welpen nervöser Elterntiere, sondern einen überlegenen, besonnenen, fordernden, gelehrigen, absolut wetterfesten, lauf.- und schwimmfreudigen, angstfreien und selbstbewussten Rüden mit der auch beim Toller ausgeprägten eigenen Art, dem  "Will to Please" und dem ungeheuren Spielwitz, den eigentlich alle Toller haben. Manchmal muß man ihn zwar locken, aber wenn er dann einmal erweckt ist, hat man die Garantie für viel Fröhlichkeit im Zusammenleben mit dem tollsten Hund der Welt, namlich dem Eigenen ( der er zumindest für jeden Hundehalter sein sollte). Auch wollten wir nicht die ungesunde und aus unserer Sicht qualvolle Wandlung einer Rasse unterstützen wie es bei vielen bekannten Rassen schon der Fall war.   

Jasper, der sichere und souveräne, 2 - jährige Zuchtrüde und der kleine Michel, der Sohn eines wunderbar ruhigen und unangefochtenen Rudelführers und einer bildschönen, typvollen, instinktsicheren und arbeitsfreudigen Mutter am Abend eines langen, spannenden und aufregenden Tages. Satt, zufrieden und nah beieinander. Michel ist eine der Hoffnungen für unsere Smart-Toller-Zucht aus unseren beiden ersten eigenen Würfen. Er lebt mit Jasper zusammen tagtäglich mit in unserem Haushalt und ist immer dabei egal wo es hingeht.
Jasper mit 7 Wochen

Unser Wunsch war es, einen Züchter zu finden, der seine Sache mit Herzblut, Sachverstand, umfassendem Wissen, viel eigener und nicht nur angelesener Erfahrung, Einfühlungsvermögen und viel Liebe betreibt.

Artgerechtes nicht steriles und mit vielen für die Hunde und Ihre Sozialisierug wichtigen Erfahrungs-möglichkeiten gespicktes Heranwachsen bis zur 12ten Woche, in seinem Ihm bekannten Rudel, war uns sehr wichtig. Wobei ich die zweiten 6 Wochen sehr eng begleiten wollte. Einen Züchter zu finden, der diesen Wunsch unterstützt und dann auch noch mit mir freundlich, undogmatisch und offen für meine Denkweise, die Wahl eines zu mir passendenden Welpen bespricht und mir nicht einen Welpen zuteilen will, wie es offensichtlich anderswo üblich ist, war eine Aufgabe die nach einigen Monaten und vielen Telefonaten unmöglich schien, aber dann eben doch mit der wunderbaren Zuchtstätte "vom Klostersee" realisierbar war.   

Jasper 8 Wochen süss.

Und alsbald kam es zur ersten Begegnung mit Jasper und seiner Züchterin, seinem Vater, seiner Mutter, dem ganzen Rudel.

Vom ersten Moment an waren wir zufrieden diesen Weg gegangen zu sein und hatten und haben es heute umso mehr, ein wunderbar wohliges und gutes Gefühl. Jasper wächst, macht viele, viele Erfahrungen und lernt jeden Tag etwas Neues. Er entwickelt liebenswürdige Eigenschaften und er lernt was es heisst Situationen mit eigener Kreativität zü bewältigen. Probleme selbst zu lösen, immer wieder anders, immer neu und immer wieder auf seine ganz eigene, meistens sehr witzige und mit Überraschungen gespickte Art und Weise. Und wenn Sie jetzt fragen: "Dieser Mann ist absolut verliebt in seinen Hund, wie kann er da objektiv sein?"  Genau das war nie unsere Absicht. Hier gibt es kein wertneutrales Rasseportrait und auch keine Anpreisung eines Zuchtrüden, sondern diese Seite ist was Sie ist und das ist für jeden etwas Anderes. Für uns ist es die Beschreibung eines hoffentlich immer glücklichen Lebens mit Hund und dessen was man so tun kann wenn man sich nicht an Regeln halten will die einem nicht entsprechen. Diese Seite soll zeigen wie sich Wünsche entwickeln und mit wachsenden Talenten gepaart ein neues Bild des Lebens mit Hund zeichnen, was hoffentlich vielen gefällt und zur Nachahmung anregt. Aber eins können wir nicht sein und das ist objektiv und das wollen wir auch garnicht im Umgang miteinander. Denn hier entscheidet das Herz und darüber schreiben wir ein wenig.   

Jasper voller Ruhe und Gelassenheit am Strand der Nordsee bei Windstärke 7 an unserem Lieblingsstrand bei unserem Lieblingswetter in unserer Lieblingsstimmung; Ruhig, Still und unsere Seelen nahe beieinander.

 

Pedigree Dogs Exposed


 

Link zum Artikel über die Smart-Toller-Zucht bei "Mein tierischer Freund."


Paul, einer von Jaspers hübschen Söhnen, lebt ganz in unserer Nähe.

 

 

 

 

 

Jasper 1.5.2016 knapp 22 Monate alt und die aufmerksame Gelassenheit in Person.

 

Na Du...?
Jasper am 4.7.2015 einen Tag vor seinem ersten Geburtstag


Jasper (11 Monate)


Jasper (10 Monate)
Jasper (9 Monate)

 

Jasper (8 Monate)
Jasper (7 Monate)


Jasper (6 Monate)

 

Jasper (5 Monate)
Jasper (4 Monate)

 

Jasper (3 Monate)

 

 

 

 

 

Jasper (12 1/2 Wochen)


.....saß da, schaute mich an .....und war ab da mein Hund. Ende August 2014